OVAM: Aushub, ISCO und ERD

Die Herstellung von Lampen führte zu einer Boden- und Grundwasserverschmutzung durch HVOCs (chlorierte Lösungsmittel). Zudem wurde eine Kontamination durch Schwermetalle, Mineralöle, PAK und Cyanide festgestellt, die jedoch keiner Sanierung bedurfte.
OVAM : Excavation, oxydation chimique in-situ et dégradation biologique

Herausforderung:

  • Die notwendige Sanierung umfasst 5 Quellgebiete (Kerne), aus denen sich 5 Schadstofffahnen ergeben, die sich bis auf etwa 500 m erstrecken.

  • Die Kontamination hat sich auch vertikal bis zu den Lehmvorkommen in einer Tiefe von etwa 30 bis 35 m ausgebreitet.

  • Das Gebiet umfasst ein Dutzend kleine Unternehmen, ein Naturschutzgebiet und ein Wohngebiet, was das Projekt komplex gestaltet.

Lösungen:

  • In den Quellgebieten wurden selektive Ausgrabungen durchgeführt, gefolgt von der Injektion eines chemischen Oxidationsmittels (Fenton-Reagenz) und/oder einer Kohlenstoffquelle (Glycerin), je nach den im Grundwasser angetroffenen Konzentrationen.

  • Biologische Barrieren wurden in den Bereichen der Schadstofffahne angebracht, wo sukzessive Injektionsphasen der Kohlenstoffquellen (Glycerin) erfolgen.

  • Die Sanierung umfasst auch die Überwachung und den Schutz eines Entwässerungssystems entlang der Bahnlinie, das stromabwärts des Standorts verläuft.