Herausforderung:
Die notwendige Sanierung umfasst 5 Quellgebiete (Kerne), aus denen sich 5 Schadstofffahnen ergeben, die sich bis auf etwa 500 m erstrecken.
Die Kontamination hat sich auch vertikal bis zu den Lehmvorkommen in einer Tiefe von etwa 30 bis 35 m ausgebreitet.
Das Gebiet umfasst ein Dutzend kleine Unternehmen, ein Naturschutzgebiet und ein Wohngebiet, was das Projekt komplex gestaltet.
Lösungen:
In den Quellgebieten wurden selektive Ausgrabungen durchgeführt, gefolgt von der Injektion eines chemischen Oxidationsmittels (Fenton-Reagenz) und/oder einer Kohlenstoffquelle (Glycerin), je nach den im Grundwasser angetroffenen Konzentrationen.
Biologische Barrieren wurden in den Bereichen der Schadstofffahne angebracht, wo sukzessive Injektionsphasen der Kohlenstoffquellen (Glycerin) erfolgen.
Die Sanierung umfasst auch die Überwachung und den Schutz eines Entwässerungssystems entlang der Bahnlinie, das stromabwärts des Standorts verläuft.